Demonstration gegen Tønsberg

Mittwoch, 10.Dezember 2008

Die Kampagne gegen “Tønsberg” in der Dr. Kurt-Schumacherstr. 8
in Nürnberg läuft auf Hochtouren. Jeden Tag stehen AntifaschistInnen in der Straße und informieren PassantInnen über den so harmlos aussehenden Laden und sein Sortiment. Jeden Adventssamstag gibt es Kundgebungen vor dem Laden. Nun ist auch ein Termin für eine große Demonstration festgelegt.

  • Datum: am 20.12.08
  • Uhrzeit: um 14 Uhr
  • Treffpunkt: vor dem K4 (Hbf Nbg.)

Quelle: Redside Antifa

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3 Kommentare

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  1. Noctem sagt:

    Informationsveranstaltung:

    Fr., 19.12., 19 Uhr, Gewerkschaftshaus, 7. Stock, “Saal Burgblick”, Kornmarkt 5-7, Nürnberg
    Zu Gast ist der Referent Carsten Neumann vom “Standpunkt Bremen”. Er wird zum einen über den Stylewandel der Nazis weg von Springerstiefeln und Bomberjacken hin zum trendigen “Autonome Nationalisten”-Look berichten. Zum anderen wird er über die Rechtsextreme Marke “Thor Steinar” und den antifaschistischen Widerstand gegen Naziläden, wie den hiesigen referieren.

    Bands auf der Abschlusskundgebung am 20.12.
    Die Bands “Rejected Youth” und “Amen 81″ werden ein Konzert auf der Abschlusskundgebung am Kornmarkt spielen.

    Antifa Soli-Party am 20.12.

    Um die Kosten der Kampange aufzufangen wird es am Abend nach der Demo eine Antifa Soli-Party stattfinden

  2. Noctem sagt:

    Demo-Route,

    Die ursprüngliche Domo-Route sollte durch die Innenstadt und gegen Ende vorbei am Naziladen „Tönsberg“ vorbei führen. Diese wurde allerdings durch Ordnungsamt und Polizei verboten, da die Polizei gewalttätige Konfronationen befürchtet. Rechtliche Schritte werden momentan geprüft. Die Demo wird sonst über den Frauentorgraben, durch die Innenstadt führen und letztendlich am Kornmarkt in unmittelbarer Nähe zum Naziladen enden.

  3. Noctem sagt:

    Groß­de­mos in Fürth und Nürn­berg am Sa.29. Mai nach bru­ta­lem Na­zi­über­griff,

    Am 28. April wurde im U-​Bahn­hof Plär­rer ein 17-​jäh­ri­ger von einem Nazi halb tot ge­prü­gelt. Der An­ge­grif­fe­ne muss­te mehr­fach wie­der­be­lebt wer­den und wurde auf der In­ten­siv­sta­ti­on in ein künst­li­ches Koma ver­setzt, aus dem er erst nach meh­re­ren Tagen er­wach­te.

    Der Täter ist der für seine Bru­ta­li­tät be­kann­te Für­ther Neo­na­zi Peter Rausch, der zu­nächst vom Tat­ort ge­flüch­tet war, sich aber einen Tag spä­ter den Be­hör­den stell­te. Er ist dem so­ge­nann­ten „Frei­en Netz Süd“ zu­zu­ord­nen, einem Zu­sam­men­schluss be­ken­nen­der Na­tio­nal­so­zia­lis­ten. Wie an­de­re Nazis aus dem Um­feld des „Frei­en Netz Süd“ hat auch der Täter be­reits in der Ver­gan­gen­heit Na­zi­geg­ne­rIn­nen an­ge­grif­fen.

    Mehr Infos und Flyer
    http://alf.blogsport.de/naziuebergriffdemos-29-05/

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