Jusos kämpfen für ein Europa des Sozialen und gegen eine Festung Europa!

Samstag, 30.Mai 2009

Die Jusos Nürnberg bekennen sich zu einem Europa der Menschen, nicht der Märkte, nicht der nationalen Konkurrenz, nicht der nationalen Egoismen.

„Wir fordern ein offenes und tolerantes Europa! Daher kämpfen wir gegen jeglichen So-zialabbau, gegen eine menschenverachtende Flüchtlingspolitik und gegen eine ‚Festung Europa’ ! Es gilt nach dem Europa des Friedens und dem Europa der Wirtschaft nun ein Europa des Sozialen zu schaffen.“ erklärt Dominique Nou, stv. Vorsitzender der Jusos Nürnberg. „Verantwortungsbewusste PolitikerInnen dürfen ebenso wie die BürgerInnen
nicht wegblicken, wenn es um Angelegenheiten geht, die nicht nur das eigene Land betreffen. Wir kämpfen für eine solidarische Gesellschaft. Über nationale Grenzen hin-weg.“

Um ihre Forderungen für die anstehende Europawahl publik zu machen und zu bekräfti-gen führten die Jusos Nürnberg am Samstag, 30.05.09 die Aktion „Gegen eine Festung Europa“ vor der Lorenzkirche durch.
Dabei bauten sie aus Kartons eine symbolische Festung auf die am Ende umgestürzt wurde.

festung

Es wird Zeit zum Umdenken. Eine Flüchtlingspolitik wie sie z.B. Berlusconi in Italien praktiziert ist nicht hinnehmbar. Aber auch in Deutschland gibt es noch Mängel bei der Flüchtlingsaufnahme.

„Wir wollen ein Europa der Offenheit und Toleranz! Zuerst sind die Landesgrenzen gefal-len, jetzt müssen auch die Grenzen in den Köpfen der Menschen endlich fallen!“ sagt David Schmitt, Vorsitzender der Jusos.

„19 von 27 Mitgliedern der Europäischen Kommission sind konservativ/liberal. Wer mit Europa unzufrieden ist muss SozialdemokratInnen mit seiner/ihrer Stimme unterstützen! Wer ein Europa des Sozialen will muss am Sonntag die SPD wählen und damit die Sozi-aldemokratie in Europa stärken!“ fordert Dominique Nou.

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